Mici – Mititei

Mititei oder auch Mici („die Kleinen“) sind ein landesweites Nationalgericht in Rumänien. Es handelt sich um gegrillte Hackfleischröllchen. Die Mititei wurden laut Überlieferung im Bukarester Restaurant „Carul cu bere“ kreiert und erstmals 1902 angeboten.
Dieses Mititei-Rezept unterscheidet sich deutlich von den ähnlich aussehenden balkanischen Spezialitäten (Cevapcici) dieses Genres.

Klassische Beilagen zu den Mititei sind Senf, Brot oder Pommes frites. Je nach Geschmack werden auch salzig eingelegte grüne Tomaten (rumänisch gogonele), Tomatenpaprika (Gogoșari) und Salzgurken als auch fein gehackte Zwiebeln, Telemea (Käse), Oliven und eine mit Chilis geschärfte Zacuscă serviert. Regional wird auch ein Salat mit Rotkraut sowie mit Bohnen serviert.

Mici / Mititei

Mititei oder auch Mici („die Kleinen“) sind ein landesweites Nationalgericht in Rumänien. Es handelt sich um gegrillte Hackfleischröllchen, welche wirklich lecker sind!
Ich habe sie am liebsten vom Rind, man kann aber auch mit Schweinefleisch und oder Lammfleisch mischen ...
Gericht Kleinigkeit
Küche Rumänien
Vorbereitungszeit 2 Tage
Zubereitungszeit 2 Stunden
Servings 1.5 Kilogramm
Cost ca. 23.- Euro

Kochutensilien

  • 1 Fleischwolf (optional, kann auch gewolft gekauft werden)
  • 1 Knetmaschine (optional, kann auch von Hand geknetet werden.)
  • 1 Wurstfüller (optional, es geht auch ohne! Dann mit gut eingeölten Händen formen.)
  • Grill, Bratpfanne oder Heißluftfritteuse
  • Feinwaage für die Gewürze

Zutaten

Gewürze

  • 17 Gr Salz
  • 2 Gr Kreuzkümmel
  • 2 Gr Bohnenkraut (Sommerbohnenkraut)
  • 5 Gr. Pfeffer (schwarz, frisch gemahlen)
  • 15-20 Gr Knoblauchpulver
  • 10-15 gr Natron (Bikarbonat)
  • 2 Gr Koriander
  • 2 Gr Thymian
  • 1 Gr Majoran
  • 2 Gr Oregano
  • 2 Gr Piment (frisch gemahlen)
  • 10 Gr Paprikapulver (optional)
  • etwas Zitronensaft

Fleisch

  • 1 Kg Rindfleisch (am besten vom Hals, wenn mager sind die 250 gr. Fett nötig!)
  • 250 Gr Rinderfett (Falls das Fleisch schon viel Fett hat, etwas weniger!)

Sonstiges

  • 1 Liter eiskaltes Bier, Knochenbrühe oder Mineralwasser. (wird nicht komplett gebraucht)

Anleitungen

Vorbereitung (Tag 1)

  • Gewürze wiegen und mischen
  • Fleisch und Fett in Wolfsgerechte Stücke schneiden und erst durch die 5 mm Scheibe und anschließend durch die 3 mm Scheibe drehen. Dabei die Gewürzmischung zufügen.
    Falls kein Fleischwolf vorhanden ist, kann man beim Metzger sicher auch fragen, ob er das übernimmt und anschliessend die Gewürze zu Hause beimischen.
  • Nun die Fleischmasse in die Knetmaschine geben und unter Zugabe von Bier kneten, bis eine homogene, klebrige Masse entsteht.
  • Die Masse nun über Nacht im Kühlschrank "durchziehen" lassen

Vorbereitung (Tag 2)

  • Die Fleischmasse nochmals kräftig durchkneten, falls nötig unter Beigabe von etwas Bier
  • Mit dem Wurstfüller, mit dem grössten Aufsatz (ohne Wurstdarm) ca. 12 cm. lange Würstchen pressen. Das geht natürlich auch von Hand, oder mit dem Fleischwolf mit entsprechendem Aufsatz, also ohne Wurstfüller (Tipp: Hände und Schale einölen, sonst klebt alles!)

Zubereitung

  • Auf dem Grill:
    Von jeder Seite ein paar Minuten angrillen, bis die gewünschte Farbe da ist (nicht zu lange, da sie sonst trocken werden!) Dabei jeweils mit etwas Bier, Salzwasser, Knoblauchsoße (Mujdei) oder Öl bepinseln
  • In der Bratpfanne:
    in etwas Öl von jeder Seite anbraten bis die gewünschte Bräune da ist
  • In der Heissluftfritteuse:
    bei 180° ca 8-10 Minuten garen.
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Endlich Urlaub

Am ersten Mai war es endlich soweit: Der Urlaub konnte beginnen!
Die Reise ging wieder nach Rumänien. Dieses Mal von Freiburg über Arad nach Piatra Neamt.

Die Reiseroute

Die Reiseroute von Freiburg nach Piatra Neamt. Unklar ist, warum das Navi nicht alles aufgezeichnet hat

Am ersten Mai fuhr ich bis nach Heggyeshalom, wo ich im “Hotel Lilla übernachtete, wobei die Bezeichnung “Hotel” vielleicht etwas hochgegriffen ist: Die Zimmer führen alle direkt nach draußen auf die Straße, sind aber durchwegs sauber!

Das Zimmer im "Hotel Lilly"

Das Zimmer im “Hotel Lilly”

Das Zimmer im "Hotel Lilly"

Das Zimmer im “Hotel Lilly”

Das Klo im "Hotel Lilly"

Das Klo im “Hotel Lilly”

Am zweiten Mai ging es um ca. 5:30Uhr weiter, wobei mir ein kratzendes Geräusch am hinteren linken Rad auffiel.
Wie sich am Samstag herausstellte, hatte der hintere linke Bremssattel blockiert und die Bremsklötze auf die schnelle zerstört! Zum Glück erst beim Einparken zu Hause verlor ich dabei einen der Bremsklötze und das Bremspedal “fiel durch”.

Der defekte Bremssattel

Der defekte Bremssattel

Das Auto wurde in der Folge abgeschleppt und in eine Werkstatt verbracht.

Abschleppen

Abschleppen


Da in ganz Rumänien kein passender Bremssattel gefunden werden konnte, musste dieser aus Polen kommen!
Dies dauerte so seine Zeit und in der Folge durfte ich den Urlaub ohne grössere Ausflüge verbringen…

Am Tag vor underer Rückreise war dann das Auto repariert und wir konnten nun mit neuem Bremssattel, Bremsscheiben sowie Bremsbelägen zurück nach Deutschland reisen.

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Wieder online

Nachdem Onyxhosting 2024 beschlossen hat, seine Dienste einzustellen und das Hosting dieser Seite zum 18.01.2025 gekündigt hat, lief trotz vollmundiger Ankündigung (Zitat: “Der Plan für die Durchführung dieser Änderung ist gründlich und zielt darauf ab, einen geordneten Übergang zu gewährleisten. Kunden werden darüber informiert, dass ihre Services bis zum Ende der aktuellen Vertragslaufzeit vollumfänglich weiterlaufen werden.” ) lief seit dem 1.11.2024 nichts mehr!
Ich war also gezwungen, alles auf einen neuen Server umzuziehen.
Leider hat dies mit dem Blog nicht so ganz geklappt und so habe ich mir heute mal die Zeit genommen und alles “durchleuchtet”. Fazit: Die Datenbank!
Ich habe diese dann heruntergeladen und versucht, mit einem Textbearbeitungsprogramm zu editieren. In Folge der Größe der Datenbank (1,2 GB) war dies allerdings nicht möglich.
Da ich wusste, wo in etwa die Probleme lagen, konnte ich die Datenbank mit einem PHP-Script online schon mal so weit verändern, dass eine erste Funktionalität da war.
Kurz: Es läuft wieder, wird wohl aber noch Fehler haben…
Ich wünsche viel Spaß!

P.S. Updates folgen!

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Pörkölt oder Gulasch

Pörkölt oder Paprikás ist ein Gericht der ungarischen Küche, bestehend aus Fleischwürfeln in einer würzigen Soße. Was weltweit als „ungarisches Gulasch“ bekannt ist, ist in Ungarn ein pörkölt oder Paprikás.
Die Zubereitung eines solchen Paprikás im Topf über dem offenen Feuer ist jeweils ein geselliger Anlass im Kreise von Freunden, welcher dann natürlich auch mit genügend Bier “Zelebriert” wird.

Gulas, Pökölt, Paprikas...

Gericht Hauptgericht
Küche Ungarn
Keyword Gulas, Pökölt, Paprikas
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 1 day
Servings 10

Kochutensilien

  • 1 Gulaskessel
  • 1 Feuerschale
  • 1 Dreibein Stativ oder ähnliches

Zutaten

  • 1 Kg Schweinegulasch
  • 1 Kg Rindergulasch
  • 1 Kg Zwiebeln
  • 1 Kg frische Paprika
  • 1 Kg Kartoffeln
  • 300 Gr Tomaten
  • 2 Packungen Suppengrün
  • 2 l Rotwein trocken
  • K1 Knolle Knoblauch
  • Sazt, Pfeffer zum Abschmecken
  • Paprikapulver Edelsüss oder Rosenscharf, Menge je nach Geschmack (Kann auch viel sein)

Anleitungen

  • Zwiebeln klein schneiden und zusammen mit dem Rinder und Schweinegulasch andünsten., etwas salzen und pfeffern.
  • Mit dem Rotwein ablöschen und aufkochen
  • Nun das restliche kleingeschnittene Gemüse - bis auf die Kartoffeln hinzufügen und Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist.
  • Ab jetzt heißt es: Kochen, kochen, kochen und regelmäßig Wasser nachfüllen.

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Back Home

Nachdem Silvia anfangs September von Basel-Mulhouse mit Wizzair “kurz” nach Rumänien gereist ist, kam der große Schreck:
In unserer Wohnung flogen erst mal die Sicherungen!
Als dann der Vermieter versuchte eine Steckdose zu “Reparieren” war er da: Der Kabelbrand im Sicherungskasten!
Es hat wohl geschmort und geraucht, die Steckdose ging zwar anschließend, aber es wurde beschlossen, dass wir eine andere Wohnung bräuchten, da die total veraltete und lottrige Aludraht Elektroinstallation zu gefährlich geworden war!
Am 15. September war es dann soweit! Silvia hatte eine neue Wohnung gefunden!

Schlafzimmer

Badezimmer

Wohnzimmer


Unglücklicherweise konnte ich Ihr beim Umzug nicht helfen, da ich ja in Deutschland arbeiten musste!
Sie hat das Abenteuer mit Hilfe von Familie und Freunden jedoch bravourös gemeistert und somit konnte ich anfangs Dezember als mein Urlaub begann direkt in die neue Wohnung reisen.
Der Urlaub begann eigentlich am 7. Dezember, direkt ab Baustelle, auf der Burg Hoheneuffen in einer ersten Etappe bis Timisoara.
Am nächsten Morgen ging es weiter, meine “Rennwarze” (ein VW Lupo 1,0) machte seinem Namen alle Ehre und so kam ich am 8.12.2023 ca. 17:00 Abends in Piatra bei der neuen Wohnung an.

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Heizen im Wohnwagen Teil II

Upgrade der Heizung im Wohnwagen

Hinweis: Links zu den Bauteilen am Ende des Beitrages.
Nachdem ich, wie ich im Beitrag “Heizen im Wohnwagen” bereits beschrieben habe, im Mai 2021 eine “billige” China Diesel Heizung erworben und installiert hatte, hatte ich keine Heizungsprobleme mehr!
Da ich davon ausging, dass was billig ist auch nicht langlebig ist bestellte ich mir einige Zeit später noch ein zweites Modell als “Notreserve”, falls die erste im Winter schlapp macht!
Tatsächlich passierte es dann im Spätwinter/Frühjahr 2022, dass die Heizung nur noch schwer startete: Sie Qualmte wie verrückt und lief erst nach dem X-ten Versuch an! – Somit Heizungstausch und gut war.
Nach Fehlersuche stellte ich fest, dass das Problem nicht an der Heizung lag, sondern an Dreck im Heizöl… Also: Heizung zerlegen, reinigen und wieder auf Lager legen! In der Folge erwarb ich einen Dieselfilter, welcher den Dreck auffängt und so verhindert, dass die Heizung zu geht.
Wie man auf nachfolgendem Bild sieht, bleibt da auch so einiges hängen, was in der Heizung nichts zu suchen hat!!!
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Ein folgenreicher Zahnarztbesuch Teil II

Ein folgenreicher Zahnarztbesuch Teil II

Wie in Teil eins beschrieben, wurde ich vom Zahnarzt in die Zahntechnische Chirurgie überwiesen.
Bei der Chirurgie angekommen wurde das Röntgenbild nochmals analysiert, sowie ein Ultraschall gemacht. Im Anschluss wurde festgestellt, dass es ein CT brauche, da ansonsten zu wenig ersichtlich war.
Somit ging es zum Gebäude wo das der CT (Computertomograph) steht. Dort angekommen stand natürlich wieder warten auf dem Plan und so kam ich ca. eineinhalb Stunden später wieder bei der Chirurgie an.
Nun wurde der CT-Scan angeschaut.
In der Folge bekam ich eine Überweisung zur HNO (Hals-Nasen-Ohren) Abteilung ausgehändigt, mit dem Hinweis, dass ich nichts essen, trinken und auch nicht rauchen solle!!!
Zu diesem Zeitpunkt keimte der erste Verdacht auf, dass es doch nicht “nur” ein Zahn war und ich informierte präventiv schon mal die Firma.
Als ich endlich in der HNO Abteilung war, es war mittlerweile schon nach 15 Uhr, ging es eigentlich schnell: nach Durchsicht aller Scans, Bilder etc, wurde entschieden, dass ich einen Abszess hätte, und, dass Notoperiert werden müsste!
Somit kam ich so in etwa gegen 17:00 Uhr unter`s Messer!
Nach der Operation, es handelte sich um eine sogenannte Tonsillektomie (ich weiss, hört sich ähnlich an wie Vasektomie, bei letzterer geht es allerdings um “Nüsse” wohingegen bei mir die Mandeln behandelt wurden), erwachte ich in einem Zimmer, war hungrig und müde, hatte jedoch erst mal keine Schmerzen!
Am Dienstag Vormittag wurde ich dann auf eine andere Station verlegt.
Ich nutzte diese Zeit um mein Auto nach Hause zu bringen. Mein Nachbar wollte dies zwar schon Montag Abend erledigen, allerdings wurde mein Autoschlüssel am Empfang des Krankenhauses “versemmelt” und tauchte erst irgendwann in der Nacht wieder auf…

HNO Uniklinik Freiburg

HNO Uniklinik Freiburg


So kam es, dass ich gegen Mittag wieder in der Klinik auftauchte, wo ich schon erwartet wurde, da ich eine weitere Dosis Antibiotika intravenös verabreicht bekam. Insgesamt waren es täglich fünf mal!
Das Krankenhauszimmer lag in der achten Etage und bot einen schönen Ausblick über Freiburg bis zum Kaiserstuhl.
Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl

Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl

Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl

Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl

Das Essen im Krankenhaus war einigermaßen gut, wenn auch zum Teil etwas wenig und das Personal absolute Spitzenklasse!!!
Einziger Wermutstropfen war mein Zimmernachbar, ein Taxifahrer aus Pakistan, welcher nachts nicht nur einen Wald abholzte, sondern gleich ein ganzes Sägewerk betrieb – An Schlaf war da nicht wirklich zu denken und so schlief ich halt tagsüber, da seine Bollywood-Filme auf dem
Handy in voller Lautstärke laufend weniger störend waren…
Obwohl ich normalerweise gerne ein Bier trinke (oder auch zwei 🙂 )verspürte ich im Krankenhaus überhaupt keine Lust danach. Trotzdem wurde mir am Dienstag zum Abendbrot ein Bier gereicht!
Auf mein Bitten hin wurde dies jedoch anschließend eingestellt – Ich musste mich allerdings erst erklären! – Bier ist für mich irgendwie eine Soziale Sache: Mann sitzt mit Kumpels zusammen und trinkt ein paar Bierchen! – Alleine im Krankenhaus ergibt das keinen Sinn!!!

Abendbrot mit Bier

Abendbrot mit Bier

Mittlerweile bin ich wieder zu Hause. Ich nehme täglich noch zwei Ibu 600 gegen die Halsschmerzen und morgen (Montag, 3.7.2023) habe ich Termin bei meiner Hausärztin… Mal schauen, was sie meint…
Ich werde Berichten…

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Ein folgenreicher Zahnarztbesuch

Ein folgenreicher Zahnarztbesuch

mit unerwartetem Ende…

Samstag, 17.6.2023.

Morgens stand ich auf wie immer und trank meinen Kaffee. Ich spürte einen leichten Schmerz in der rechten Backe, mass diesem jedoch keine Bedeutung zu!
Gegen Mittag wurde der Schmerz stärker, so, dass ich ein halbes Ibuflam 800 geschluckt habe.
Da Ibuflam auch entzündungshemmend wirkt habe ich Abends dann die zweite Hälfte geschluckt.

Sonntag, Morgen.

Ich schluckte ein weiteres halbes Ibu, da die Schmerzen stärker wurden und nun in Richtung Hals zogen!
Mittags bereits das nächste und Abends noch ein halbes, zusammen mit einer viertel Flasche Wisky um den stark brennenden Rachen zu desinfizieren…
Montag früh, fünf Uhr:
Ich habe als erstes ein halbes Ibu zerkaut und mühsam geschluckt! – Das Kaffee trinken wurde zur Tortur!
Um sechs Uhr konnte ich in der Zahnmedizinischen Abteilung der Universität Freiburg anrufen um einen Termin zu machen. Dort hieß es ich solle gleich um sieben Uhr dreißig dort sein, dann käme ich schnell an die Reihe.
Da ich schon lange meine “Tropfsteinhöhle” machen sollte, wollte ich mich auch gleich für ein Studentenprogramm anmelden, also war dies der perfekte Zeitpunkt!
Um acht Uhr hatte ich dann endlich den richtigen Eingang an der Universität gefunden (Das Gelände ist echt groß) und musste wirklich auch nicht lange warten, bis ich von einem Zahnarzt aufgerufen wurde.
Kurze aber gute Untersuchung und er schickte mich zum Röntgen.
Anschließend die Auswertung und Besprechung des Röntgenbildes. Der Arzt meinte, es könnte von dem einen Backenzahn aus kommen, da er sich aber nicht sicher war schickte er mich zur (Zahntechnischen-) Chirurgie und meinte ich solle mich anschließend im zweiten Stock einfinden zwecks Besprechung des Studentenprogramms. – So weit sollte es allerdings nicht mehr kommen…

Weiter geht es im Teil 2… Bin noch zu schlapp zu viel zu schreiben…

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Todtnau im Hochschwarzwald

Todtnau

Todtnau vom Hasenhorn gesehen, im Vordergrund die “Schienen” der Sommerrodelbahn

 

Todtnau im Hochschwarzwald

Todtnau liegt wie es der Titel schon sagt im Hochschwarzwald.
Dort durfte ich Arbeiten, genauer gesagt auf rund 1030 Metern über Meer am “Hasenhorn“, an der Bergstation des dortigen Sesselliftes und Startpunkt der Hasenhorn Rodelbahn, sowie diverser Downhill-Strecken.
Schon bei der Anfahrt merkte ich, dass der Berg wohl sehr touristisch ist: Die “Straße” kreuzt mehrfach sogenannte Downhill -Strecken, was nicht ungefährlich ist wenn man bedenkt, dass die Biker dort mit hoher Geschwindigkeit durchfahren.
Am Sessellift hat es denn auch spezielle Fahrrad-Transportbügel um die Räder hoch zu bringen:

Sessellift mit Fahrradbügeln

Man sieht zwischen den Sesseln jeweils einen Fahrradbügel

Die Sommerrodelbahn in Todtnau

Die Sommerrodelbahn in Todtnau

Leider war das Wetter alles andere als schön, zeitweilig schneite es sogar, aber die Aussicht war ganz gut von dort:

Schwarzwaldgipfel

Die “überzuckerten” Schwarzwaldgipfel

Dann sah ich in der Ferne etwas, was mir schon wenige Tage zuvor im vorbeifahren aufgefallen war: Die Hängebrücke von Todtnauberg

Hängebrücke von Todtnauberg

Hängebrücke von Todtnauberg aus der Ferne

Schnell ist der Entschluss gereift, diese auf dem Rückweg zu besichtigen und so kam es, dass ich etwa eine halbe Stunde später auf der Straße unterhalb der Brücke ein erstes Bild machen konnte:

Die Hängebrücke

Die Hängebrücke von unten

Kurz darauf war ich dann in Todtnauberg um die Konstruktion auch aus der Nähe zu sehen. Leider ist die Brücke noch nicht eröffnet, aber ich konnte trotzdem einen guten Blick darauf erhaschen:

Die Hängebrücke von oben

Die Hängebrücke von oben

Die Hängebrücke

Die Hängebrücke aus der Nähe

Man sieht zwischen den Sesseln jeweils einen Fahrradbügel

Anschließend ging es weiter in Richtung Freiburg, wo ich noch etlichen Schreibkram zu erledigen hatte.

Eigentlich wollte ich auf dem Schauinsland – Freiburgs 1283 Meter hoher Hausberg – noch einen Zwischenstopp machen, allerdings war das Wetter so trüb und verregnet, dass ich beschloss direkt durch zu fahren.

…Ich werde diese Tage sicher auch bei schönem Wetter mal dort vorbei kommen und dann neue, bessere Bilder machen…

 

Hier noch alle Bilder (auch die schlechten, unkommentierten) von dort:

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Kartoffel-Käseknöllchen

Kartoffel-Käseknöllchen

Nachdem gestern als Beilage Kartoffelpüree auf dem Speiseplan stand, waren in Folge von Fertigpüree noch beinahe 500 Gramm übrig.
Was also damit anfangen?
Kroketten? – Kartoffelfladen? Was auch immer…(?)

Die Wahl fiel auf Kartoffel – Käse – Knöllchen!
Diese habe ich schon in Rumänien mal gemacht, sind lecker und taugen als Snack, Beilage oder sonstiges!

Heute war es allerdings das erste mal, dass ich es mit “Kartoffelpüh” gemacht, sowie auch Bebildert habe!
Somit hier das Rezept, sowie weitere Erläuterungen unterhalb…

Kartoffel-Käseknöllchen

Leckerer Snack für zwischendurch oder als Beilage

Kochutensilien

  • Fritteuse alternativ in der Pfanne mit viel Öl

Zutaten

  • 500 gr Kartoffeln
  • 5 EL Mehl
  • 1 TL Stärke z.B. Maizena
  • 1 Tl Salz
  • 1 TL Vegeta

Für die Panade

  • 2 Stück Eier
  • 100 gr Milch
  • 125 gr Mehl
  • 1 Prise Salz
  • genügend Semmelbrösel (Paniermehl)

Anleitungen

  • Kartoffeln schälen, kochen, und stampfen.Mehl, Salz, Vegeta und Stärke zugeben und zu einem Teig verkneten Alternativ kann auch fertiges Kartoffelpüree genommen werden. (Dann deutlich mehr Mehl und Stärke, sowie anpassen des Salz und Vegeta.)
  • Milch, Mehl (125gr), Eier und eine Prise Salz gut verquirlen
  • Den Kartoffelteig zu Kugeln formen, den Käse hineindrücken (Loch schließen), in der Ei-Mehl-Milch-Mischung drehen , mit Semmelbröseln bedecken und ca. 5 Minuten bei 170~180° frittieren…
    (Wenn die Knöllchen goldgelb sind und oben schwimmen sind sie bereit)

Erstmal etwas grundlegendes:
Stärke ist ein Bestandteil von Getreidemehl, Mais, Kartoffeln etc.
Während der Stärkeanteil in Speisestärke zu fast 90 % aus Kohlenhydraten besteht, enthält (Getreide-) Mehl außer der Stärke auch Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Speisestärke wird vor allem aus Mais oder Kartoffeln gewonnen.
Somit ist Speisestärke deutlich Geschmacksneutraler als Mehl.

Als erstes wird das Kartoffelpüree (die gestampften Kartoffeln) mit Mehl und Stärke gemischt und gut geknetet.
Im Anschluss wird ein Esslöffel dieser Masse abgeschieden und zu einem Bällchen verarbeitet.

Der Kartoffelteig

Der Katroffelteig

Nun wird ein Käsewürfel in das Bällchen gedrückt, dieses wieder verschlossen und nochmals rund gemacht.

Der Kartoffelteig mit dem Käsewürfel, noch offen.

Der Kartoffelteig mit dem Käsewürfel, noch offen.

Anschließend werden die Bällchen paniert und frittiert.

Bereit zum Panieren...

Bereit zum Panieren…

Paniertes Bällchen

Paniertes Bällchen

Bereit für die Fritteuse

Bereit für die Fritteuse

In der Fritteuse (im heissen Öl)

In der Fritteuse (im heissen Öl)

Wenn die Bällchen in der ca. 180°C heißen Fritteuse schön goldbraun sind und oben schwimmen, sind diese fertig. Dies dauert so ca. fünf bis sieben Minuten.

175°C perfekt!

175°C perfekt!

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